Jubiläumsfestival
«30 Jahre sind genug! – 30 Jahre Rote Fabrik»
Shedhalle / Veranstaltungen / September 2010 / Freitag 17. – Sonntag 19. September


Zeichnung: Christoph Franz / Michael Maier

Am Wochenende des 17./18./19. Septembers wird ein definitiver Schlussstrich unter eine unsägliche Ära Zürcher Stadtgeschichte gezogen. Wir laden sie alle ein, mit uns diesen Schlussstrich mit kollektiver Erleichterung zu begehen.

Das Programm für «30 Jahre sind genug! - 30. Jahre Rote Fabrik» ist entstanden unter kuratorischer Beteiligung des Vorstands der Roten Fabrik, dem Musikbüro, dem Konzeptbüro, dem Fabrikttheater, dem KünstlerInnenverein Rote Fabrik, Dem Ziegel oh Lac und least but not last der Shedhalle und natürlich noch vielen, vielen anderen auf dem Gelände.

www.rotefabrik.ch/de/igrotefabrik/zukunft.php
Programmdetails unter Veranstaltungen / September 2010


Überblendungen. das Zukünftige rekonstruieren
Shedhalle / Ausstellungen / Vorschau: 9. Oktober – Ende Dezember 2010


Uriel Orlow: Remnants of the Future (Still), 2010

Überblendungen. das Zukünftige rekonstruieren
Eröffnung: Freitag 8. Oktober 2010
Ausstellung: 9. Oktober – Ende Dezember 2010

KünstlerInnen: Zbynek Baladrán (CZ), Rossella Biscotti (I/NL), Daniela Comani (I/D),
Christoph Draeger (CH/US), Karen Geyer (D/CH), Hofmann/Lindholm (D), Knowbotic Research (AT/CH/D), Uriel Orlow (CH/UK), Suzanne Treister (PL/UK), Sarah Vanagt (B), Miriam Vysaczki (D)

In den letzten Jahren hat sich die Kunst vermehrt mit der Vergangenheit und der Frage von Geschichte auseinandergesetzt. Dies mit klarem Bezug zu den aktuellen Diskursen in der Geschichtstheorie, in welcher unter anderem subjektive Formen des Erzählens und biografische Spurensuchen wissenschaftswürdig geworden sind. Geschichte wird heute nicht mehr als gegeben, sondern als vielschichtiges Bündel an Erzählungen verstanden. Sie muss immer wieder anders erzählt, umgeschrieben werden können. Engagierte Kunst scheint besonders gut für dieses neue Vorgehen der Geschichtsschreibung geeignet, ist sie doch seit jeher ein Feld gewesen, das ästhetische Verfahren gegen die dominante Kultur entwickelte. Der Titel «Überblendungen» bezieht sich auf eine künstlerische Strategie, die wir ins Zentrum stellen möchten. Sie bedeutet, dass wir mit dem Blick von Heute das Gestern in ein Licht rücken, welches einen möglichen «Film» für das Morgen vorspurt.


Awards 2010
Shedhalle / Aktuell

Stipendium der Stadt Zürich 2010
Yvonne Volkart, Co-Kuratorin der Shedhalle, wurde mit dem Stipendium für Kunstvermittlung 2010 der Stadt Zürich für ihre langjährigen Verdienste als Kritikerin, Autorin und Kuratorin in Zürich und der Schweiz ausgezeichnet. (Juli 2010)

Stipendium für Kunstvermittlung 2010: Das Präsidialdepartement der Stadt Zürich schreibt auf Anregung der Kunstkommission im Rahmen der Kulturförderung zum zweiten Mal das jährliche Stipendium für Kunstvermittlung aus. Das Stipendium ist Ausdruck der Bedeutung, die qualifizierter und innovativer Vermittlung von Gegenwartskunst innerhalb der städtischen Kunstförderung zugemessen wird. / link: www.stadt-zuerich.ch/kultur

Swiss Art Award 2010
Die Kuratoren der Shedhalle von 2004 - 2009, Sönke Gau und Katharina Schlieben, wurden anlässliche der Art Basel mit dem Swiss Art Award für Kunstvermittlung ausgezeichnet. (Juni 2010) / link: www.bak.admin.ch/aktuelles


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