Die Versammlung

DIE VERSAMMLUNG
02.12.2017–18.02.2018

Vernissage: Samstag, 2. Dezember 2017
ab 14 Uhr Künstler_innen-Basketballturnier
ab 18 Uhr Essen & Bar
geöffnet von 12–22 Uhr

Kevin Aeschbacher, Ali Al-Fatlawi, Julius Alam, Muriel Baumgartner, Jürgen Beck, Søren Berner, Elisabetha Bleisch, Tashi Brauen, Ruth Erdt, René Fahrni, Goran Galić, Hans X. Hagen, Seda Hepsev, Alex Herzog, Susanne Hofer, Benny Jaberg, San Keller, Petra Köhle, Sandra Kühne, Georgette Maag, Wanda Nay, Alicia Nogueira Leceta, Karim Patwa, Leila Peacock, Jessica Pooch, Ilona Ruegg, Giampaolo Russo, Sämi Scherrer, Astrid Schmid, Pascal Schwaighofer, Veronika Spierenburg, Regula Spörri, Valentina Stieger, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Latefa Wiersch, Teres Wydler

Die Versammlung ist ein gemeinsames Projekt der Shedhalle und der Künstler_innen der Roten Fabrik mit dem Ziel künstlerische Methoden und Formate zu entwickeln, um über die Grenzen der eigenen Arbeit sowie des institutionellen Rahmens der Shedhalle hinaus zu denken.

Die Institution – ursprünglich aus einer Initiative der Roten Fabrik-Künstler_innen hervorgegangen und 1987 in den Verein Shedhalle überführt – befindet sich inmitten des Gebäudetrakts, der auch von den Ateliers, dem Kindergarten, dem Tanzstudio, dem Druckatelier, der Werkstatt, dem Theater Hora sowie der Aktionshalle bespielt wird. Die letzte Zusammenarbeit der Shedhalle mit den benachbarten Kunstschaffenden fand 1999 statt. Seither haben sich die Bedingungen grundlegend geändert: Der Mieter_innenwechsel wurde verstärkt und die Verträge auf fünf Jahre befristet. Von den aktuell fünfzig Personen, die auf dem Areal in den städtischen Ateliers arbeiten, sind noch fünf seit dem Beginn der Transformation des Fabrikareals zum Kulturzentrum Rote Fabrik Ende der 1970er-Jahre dabei. Für die Shedhalle ist es unerlässlich, die Künstler_innen und weitere Initiativen vor Ort in die Recherche bezüglich der heutigen Bedeutung und Rolle kritischer Kunstinstitutionen miteinzubeziehen.

Die Versammlung ist somit auch ein Austausch zwischen den Generationen und ein Austausch über die Erfahrungen mit der (Kunst-)Produktion vor Ort: Es ist eine intensive, gemeinsame Auseinandersetzung damit, was es heisst, heute in der Roten Fabrik zu arbeiten, in der sich die Kunstschaffenden letztlich nur aufgrund bestimmter kulturpolitischer Voraussetzungen und Bedingungen befinden. Wie können diese Zufälligkeiten des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Positionen und Erfahrungen genutzt und künstlerisch umgesetzt werden? Und wie werden Aspekte individueller Autor_innenschaften, kuratorischer Positionen sowie institutioneller Hierarchien in kollektiven Arbeitsweisen ausgelotet und verschoben?

Die Shedhalle ist in den letzten Wochen zum Ort von Debatten geworden, an dem Haltungen und Werkansätze sich buchstäblich nähern und Missverständnisse Form annehmen können.

Die gemeinsame Arbeit ist mit der Eröffnung nicht abgeschlossen, sie wird während der Laufzeit der Ausstellung weitergeführt. Jeden Mittwoch Abend findet ein von den Beteiligten initiiertes Programm mit Atelierbesuchen, Konzerten und Filmvorführungen statt. Genaue Informationen ab 02.12.2017 auf shedhalle.ch

Die Shedhalle wird seit Herbst dieses Jahres von Annette Amberg, Paolo Do, Egija Inzule, Salvatore Lacagnina und Adriana Lara geleitet.

Die Versammlung entstand in Kollaboration mit dem Druckatelier der Roten Fabrik.
Die Shedhalle wird aus Mitteln der Stadt Zürich gefördert.

Montag geschlossen
Dienstag-Sonntag 12–20 Uhr

Besondere Öffnungszeiten:
24.12. / 26.12. / 31.12. 11 -17 Uhr
25.12. / 1.1. geschlossen