Agenda

07.06 - 04.08.2024

ProtoZone15: Time is Pressure

mehr info bald!
01.08.2024

Queer Bay Day

16.08 - 01.09.2024

Theaterspektakel

07.09.2024

Lange Nacht der Zürcher Museen

13.09 - 03.11.2024

ProtoZone 16

15.11 - 12.01.2025

ProtoZone 17

Nikima
Jagudajev

Basically (2020-ongoing)

22. April 10:30-17:30h offene Probe, 23. April 18-24h Performance, 24. April 14-18h Installation – high intensity / in Zusammenarbeit mit zürich moves! Forever imbricated

 

Basically ist ein fortlaufendes Live-Projekt, das nichtlineare Tanzchoreografien umfasst, die sich wie Portale durch die Zeit in sich selbst zusammenfalten, fugenartige kontrapunktische Gitarrenmelodien, Gesang und Ableton-Soundscapes, tägliche I-Ging-Würfe, die uns in einem unbeständigen Universum verorten, Tagebucheinträge, die zu unserem Lehrbuch werden, Schreinlesungen und ungeplante Zeit, die Raum für Zufälligkeiten lässt. Die Besucher*innen werden in diese sich verändernde Konstellation eingeladen, da die Türen zum Atelier oft offen stehen. Sie werden in die Herstellung und Neugestaltung der Umgebung einbezogen; eine Sozialität der Differenz.

 

Die Struktur von Basically ist ein choreografisches Spiel mit interaktiven und spielerischen Regeln, die es ermöglichen, Beziehungen zu entwickeln. Tanzchoreografien verzweigen sich von dieser Grundstruktur, sie kreisen um sich selbst in unterschiedlichen, unbestimmten Mustern, die sich auf eine elektromagnetische Kraft stützen, die sich in einer immerwährenden, aber wechselnden Umlaufbahn einpendelt.

 

Class of the 21st Century, Zürich edition: Laurel Atwell, Jordan Balaber, Lara Dâmaso, June Jenkins, Yevheniya Kravets, Michelangelo Miccolis, Ikenna Nwaogu, Cody Oyama, Chris Pawlusek, Salomon Poutsma, Lester St. Louis, Louise Trueheart, Marie Ursin, nick von kleist und Amalia Wiatr Lewis.

 

In Zusammenarbeit mit Zürich Moves!, Shedhalle und Bergen Kunsthall und unterstützt von Oktoberdans, BIT Teatergarasjen, Borealis Festival und Vlaanderen verbeelding werkt. Teil von Re-imagine Europe, kofinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

 

Nikima Jagudajev (geb. 1990) ist eine in New York und Brüssel lebende Choreografin. Their Arbeit, die den formalen Tanz in die Konstruktion offener Sozialitäten erweitert, wurde unter anderem in der Shedhalle, im Kurimanzutto (Mexiko-Stadt), im Centre d’Art Contemporain Genève, im Whitney Museum of American Art, im MoMA PS1 und im Rockbund Art Museum (Shanghai) sowie im Rahmen der Material Art Fair’s IMMATERIAL (Mexiko-Stadt), 89+ im LUMA/Westbau (Zürich) und als Teil der Marrakesch Biennale (Marokko) gezeigt. Ihre erste Einzelausstellung “Basically” fand im Frühjahr 2021 in der Bergen Kunsthall (Norwegen) statt. Zu den veröffentlichten Arbeiten gehören “The Backstreet Boys” als Teil der Bergen Kunsthall’s Speculative Histories text commission platform (2021), “Relations of Unpredictable Encounters” im Movement Research Performance Journal (2017) und “the landscape thinks itself in me” in Asad Raza’s Root Sequence. Mother Tongue (Walther König, 2018).

Shedhalle – Nikima Jagudajev, Basically (2020-ongoing)

left to right, Marie Ursin, Alexandra Tveit, Amalia Wiatr Lewis. Screen capture edited by Salomon Poutsma.

Shedhalle – Nikima Jagudajev, Basically (2020-ongoing)

Shelmith Øseth. Screen capture edited by Salomon Poutsma.