ALEXANDRA BACHZETSIS: TO BE REAL (OFFENE PROBE)
Eine erste Gelegenheit, TO BE REAL im Entstehen zu sehen. Vor der Premiere im Dezember in der Shedhalle, im Rahmen von Hellenalgia, Vol. 2, öffnet Alexandra Bachzetsis ihre Probe für das Publikum.
Die Arbeit beginnt als skulpturale Präsenz im Raum und wird nach und nach zur Szenografie, die schliesslich durch eine neue Performance aktiviert und bewohnt wird; zu sehen ist ein Zwischenstand dieses Prozesses, keine fertige Arbeit.
Türöffnung um 18 Uhr. Die Probe entfaltet sich von Beginn an – wir empfehlen, pünktlich zu kommen.
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Öffnungszeiten:
18 Uhr
LIAM GILLICK: THE PARNASSUS WAY (WHERE BUILDINGS ABSCOND)
“To the mountains. Head west on Parnassusweg toward Fredrik Roeskestraat. The masterplan.”
Liam Gillick liest aus seinem kommenden Buch – eine Reise zu Fuss vom Zentrum Amsterdams zum Berg Parnass in Griechenland. Geschrieben in «analogue-AI»: Der Künstler las Bücher, machte Notizen und legte diese über eine Schritt-für-Schritt-Folge von Wegbeschreibungen quer durch Europa. The Parnassus Way erscheint bei der Hartwig Art Foundation, Amsterdam.
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. ENG.
Courtesy Hartwig Art Foundation. Mit Dank an die Galerie Eva Presenhuber.
Öffnungszeiten:
19 Uhr
EARWORMS FOR THE RICH TO FALL IN LOVE WITH GETTING POOR
Chor-workshop mit Nicole L’huillier und Ingo Niermann
13 September, 15-18 Uhr
Wie erreicht man jemanden, der aufgehört hat zuzuhören? Antikapitalistischer Protest setzt meist aufs Schreien – doch Schreien berührt selten ein Herz. Dieser Workshop schlägt einen anderen Weg ein: über Stimme, Vibration und kollektive klangliche Präsenz. Gemeinsam entsteht ein sirenenhafter Chor, dessen betörende Gesänge – später vor Villen, Yachten, Casinos und Luxushotels vorgetragen – Ohrwürmer pflanzen sollen, die die Reichen zum «Teilen!» bewegen.
Ausgehend von Ingo Niermanns Video Positive Terror – 7 Tutorials führt der Nachmittag von einfachen Gesangsübungen zum Schreiben, Arrangieren und Aufführen exemplarischer Gesänge. Nicole L’Huilliers kommende Ausstellung Canción de Amor – eine durch Berührung, Stimme und Bewegung aktivierte Architektur – wird dabei zum Labor der Einstimmung für das zweite Treffen des Chors.*
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. ENG.
*Die zweite Ausgabe des Workshops findet am 29. Oktober im Migros Museum für Gegenwartskunst statt.
Öffnungszeiten:
15-18 Uhr
Shedhalle LANGE NACHT
Herzliche Einladung zur LANGE NACHT in der Shedhalle, um die Mitglieder unseres Chors in der Ausstellung „Chorós: Alle zugleich“ kennenzulernen. Erleben Sie einen Abend in der Ausstellung und begegnen Sie einer Vielzahl von Stimmen, die kommentieren, widersprechen, hinterfragen und aufeinander reagieren.
Mit Führungen der Kurator*innen, einer Lesung mit der Künstlerin Alice Speller, Musik, Drinks und weiteren Begegnungen laden wir Sie ein, einen Raum zu betreten, in dem Vielstimmigkeit nicht aufgelöst, sondern bewusst gepflegt wird.
18:30–19:30 Uhr
Viele Stimmen, ein Chor?
Führung durch die Ausstellung mit den Kurator*innen
19:30–20:30 Uhr
Lesung mit Künstlerin Alice Speller
Ab 21:00 Uhr
Musik, Drinks & DJ
Mit DJ Ananda Jade
Öffnungszeiten:
18–00 Uhr
Chorós: Speaking
All At Once /
Alle zugleich
Im Theater des antiken Griechenlands war der chorós eine Stimme des Kollektivs: eine Gruppe, die sich gemeinsam bewegte und sprach, das Geschehen vor ihr kommentierte und den Zweifeln und Sehnsüchten der Gemeinschaft Gestalt gab. Wo der antike Chor oft wie aus einem Mund sprach, lässt Chorós: Alle zugleich seine vielen Stimmen gleichzeitig erklingen — im Einklang und in Dissonanz, in Übereinstimmung und im Streit.
Künstler*innen & Teilnehmende: Levin Stettler Brogli, Benjamin Egger, Christian Falsnaes, Juliana Gleeson, Ji-Yoon Han, Aziza Harmel & Alice Speller, Johanna Hedva, Barbara Kapusta, Ingo Niermann, Aaiún Nin, Ruth Novaczek, Simon(e) van Saarloos, Maja Smrekar, Sráč Sam, Miriam Stoney
Öffnungszeiten:
Donnerstag & Freitag: 12 – 19 Uhr
Samstag & Sonntag: 12 – 17 Uhr
Aaaand… Scene / Und… Szene
Eröffnung
15. April 2026 6pm
Show Dates
16. April – 14. Juni
Teilnehmende Künstler*innen:
Abdul Sharif Baruwa
Monster Chetwynd
Céline Condorelli
Katrina Daschner
Liam Gillick
Martins Kohout
Martin Maeller
Sarah Margnetti
Oz Oderbolz
Day Shift Office
Toni Schmale
Natália Sýkorová & Paula Gogola
Ein poetischer Abschied, ein Abdriften in das zunehmend Unbekannte: Unfamiliar Evermore nimmt Platz zwischen
Wiedererkennung und Entfremdung, Fantasie und Absurdität – in der Gegenwart und ausserhalb der Zeit.
mit Ivan Cheng, Fernanda Muñoz-Newsome, Kris Lemsalu + Johanna Ulfsak, Eglė Budvytytė, Ingo Niermann + Frédérique Vivet
kuratiert von Michelangelo Miccolis produziert von nick von kleist
Öffnungszeiten:
Donnerstag 12–19 Uhr
Freitag 12–19 Uhr
Samstag 12–17 Uhr
Sonntag 12–17 Uhr
Loving Shedhalle
40 Jahre Shedhalle Zurich
Loving Shedhalle markiert das 40-jährige Bestehen der Shedhalle im Jahr 2025 und reflektiert deren Geschichte, künstlerisch-kuratorische Strategien und gesellschaftliche Resonanzräume. Im Mittelpunkt steht eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Anliegen, die diesen Raum in jeweiligen historischen Situationen geprägt haben. Das Vorhaben untersucht, was es braucht, um einen unabhängigen Kunstraum langfristig zu erhalten. Der Titel spiegelt die Idee des Liebens als affektive Praxis: Anliegen sind tief mit Emotionen, Überzeugungen und Entscheidungen verwoben. So wurden an der Shedhalle etwa Strategien und Formate entwickelt, die auf eine Wirksamkeit der Künste jenseits der Kunst zielen.
Von einem Dreierteam kuratiert (Michael Hiltbrunner, Carla Peca, Lucie Tuma), entstehen zu diesem Anlass drei Teilprojekte in Form des digitalisierten Archivs der Shedhalle, der Gruppenausstellung Loving Shedhalle – Abundance und des Publikation Loving Shedhalle – Resonance.
Ab September 2025 ist die neue Website mit dem digitalisierten Archiv der Shedhalle online auf www.loving.shedhalle.ch
Entwickelt und kuratiert von Michael Hiltbrunner, Carla Peca, Lucie Tuma
Loving Shedhalle wird gefördert von: Kulturfonds des Kantons Zürich – Sonderprojekt, Stadt Zürich – Beitragsfonds des Finanzdepartements, Memoriav, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Else v. Sick Stiftung, Cassinelli-Vogel-Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung, videocompany.ch, ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste
Gestaltung: Studio Yukiko, Berlin.
Öffnungszeiten:
Mittwoch 14-18
Donnerstag 14-18
Freitag 14-21
Samstag 11-18
Sonntag 11-18