Loving Shedhalle
40 Jahre Shedhalle Zurich
Loving Shedhalle markiert das 40-jährige Bestehen der Shedhalle im Jahr 2025 und reflektiert deren Geschichte, künstlerisch-kuratorische Strategien und gesellschaftliche Resonanzräume. Im Mittelpunkt steht eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Anliegen, die diesen Raum in jeweiligen historischen Situationen geprägt haben. Das Vorhaben untersucht, was es braucht, um einen unabhängigen Kunstraum langfristig zu erhalten. Der Titel spiegelt die Idee des Liebens als affektive Praxis: Anliegen sind tief mit Emotionen, Überzeugungen und Entscheidungen verwoben. So wurden an der Shedhalle etwa Strategien und Formate entwickelt, die auf eine Wirksamkeit der Künste jenseits der Kunst zielen.
Von einem Dreierteam kuratiert (Michael Hiltbrunner, Carla Peca, Lucie Tuma), entstehen zu diesem Anlass drei Teilprojekte in Form des digitalisierten Archivs der Shedhalle, der Gruppenausstellung Loving Shedhalle – Abundance und des Publikation Loving Shedhalle – Resonance.
Ab September 2025 ist die neue Website mit dem digitalisierten Archiv der Shedhalle online auf www.loving.shedhalle.ch
Entwickelt und kuratiert von Michael Hiltbrunner, Carla Peca, Lucie Tuma
Loving Shedhalle wird gefördert von: Kulturfonds des Kantons Zürich – Sonderprojekt, Stadt Zürich – Beitragsfonds des Finanzdepartements, Memoriav, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Else v. Sick Stiftung, Cassinelli-Vogel-Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung, videocompany.ch, ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste
Gestaltung: Studio Yukiko, Berlin.
Öffnungszeiten:
Mittwoch 14-18
Donnerstag 14-18
Freitag 14-21
Samstag 11-18
Sonntag 11-18
Proto
Zone20:
Unending
mit: Assemble, Autumn Knight, River Oracle (Paloma Ayala/Melo Chua/Anne-Laure Franchette/Riikka Tauriainen/Kay Zhang), SCHULE DER LIEBENDEN (melanie bonajo/daniel cremer/Yanna Rüger/Theater HORA), Teresa Vittucci, aLifveforms (fed and cared for by JP Raether)
Endet ein Prozess jemals?
ProtoZone20: Unending greift die Erkenntnisse, Nachwirkungen und Kontinuitäten von fünf Jahren ProtoZonen in der Shedhalle auf.
Diese letzte ProtoZone ist das Abschlussprogramm des scheidenden kuratorischen Teams. Gleichzeitig setzt sie ein langjähriges Engagement fort: künstlerische Prozesse zu beherbergen, die in Zeit, Beziehungen und Fürsorge verwurzelt sind.
Kuratiert von Phila Bergmann, Michelangelo Miccolis, Thea Reifler, Lucie Tuma, kuratorische Assistenz Vanessa Bosch
Öffnungszeiten:
Für Hi-Intensity-Programmdetails bitte “Programm” klicken.
Lo-Intensity (ausserhalb von Hi-Intensity-Phasen):
jeden Freitag 16-20h, jeden Samstag 14-20h und jeden Sonntag 14-18h
Proto
Zone19:
Ruptures
Reliances
mit Bronwyn Katz, Vika Kirchenbauer, Göksu Kunak, Layton Lachman, Omsk Social Club, Su Yu Hsin, Activist Choreographies of Care (Va-Bene Elikem Fiatsi and Sunny Pfalzer)
Das Gelände der Shedhalle war einst Teil des Zürichsees und wurde durch Aufschüttungen in festen Boden verwandelt. ProtoZone19 nimmt diese Transformation zum Anlass, die Veränderlichkeit materieller und sozialer Grundlagen zu hinterfragen – und damit auch die Systeme, auf denen Vorstellungen von Stabilität, Macht und Gemeinschaft beruhen.
Das Seewasser kehrt in die Shedhalle zurück: Die teilnehmenden Künstler*innen untersuchen, wie materielle und immaterielle Bedingungen kontrolliert oder miteinander verbunden sind, wie Systeme kollabieren – und wie kollektive Bedürfnisse in Zeiten der Klimakrise und autoritärer Politik aufrechterhalten werden können.
ProtoZone19 bewegt sich auf instabilem Boden – als Ausgangspunkt für einen sich verändernden Umgang mit dem, was uns umgibt.
kuratiert von Phila Bergmann & Thea Reifler
Assistenzkuratorin Vanessa Bosch
Unterstützt durch Stadt Zürich Kultur, ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, Department of Cultural Affairs Taipei City Government
Öffnungszeiten:
24. Mai – 03. August
jeden Samstag 14-20h / jeden Sonntag 14-18h
++ Für weiteres Programm mit speziellen Öffnungszeiten bitte auf “Programm” klicken!
Furtherset
Samstag, 10.05.2025, 20:00
Im Rahmen des Closings von ProtoZone18: Unfamiliar Evermore
Furtherset ist das Musikprojekt des in Venedig lebenden Komponisten und bildenden Künstlers Tommaso Pandolfi (geb. 1995). Seine Kompositionen zeichnen sich aus durch melodische Loops, synthetische Cluster und verfeinerte Ambiences.
Das Projekt folgt einem Weg der Sättigung und Schichtung, schafft es jedoch stets, Leerstellen zu schaffen, in denen die Zuhörer*innen ihren Platz finden und diese entsprechend ihrer eigenen Ausrichtung füllen können.
Seit 2011 ist er aktiv und hat die EPs „Auras“ (2022), „To Alter and Affect“ (2018) und „Drawings of Desire and Hate“ (2018) sowie die Alben „To Live Tenderly Anew“ (2020) und „The Infinite Hour“ (2023) auf dem Schweizer Label -OUS veröffentlicht. Das neue Album „Wounds of Melody“ erscheint im Mai 2025 bei Kohlhaas.
Seine Musik wurde auf Festivals und in Institutionen wie Club To Club, Bad Bonn Kilbi, Triennale Milano, Teatrino di Palazzo Grassi, Istituto Svizzero und MACRO präsentiert.
Er hat Sound- oder Live-Soundtracks für Filme und Videos von Benedetta Fioravanti, Pedro Maia und Artavazd Pelešjan kuratiert.
ProtoZone18:
Unfamiliar
Evermore
Ein poetischer Abschied, ein Abdriften in das zunehmend Unbekannte: Unfamiliar Evermore nimmt Platz zwischen Wiedererkennung und Entfremdung, Fantasie und Absurdität – in der Gegenwart und ausserhalb der Zeit.
mit Ivan Cheng, Fernanda Muñoz-Newsome, Kris Lemsalu + Johanna Ulfsak, Eglė Budvytytė, Ingo Niermann + Frédérique Vivet
kuratiert von Michelangelo Miccolis
produziert von nick von kleist
Öffnungszeiten:
Hi-Intensity Phase
14.03.25 offen 18-22h + 15.03.25 offen 14-20h
Lo-Intensity Phase
16.03.25 – 11.05.25
offen jeden Samstag 14-20h & jeden Sonntag 14-18h
10.05. 20:00 Musik-Performance von Furtherset
