Agenda

Proto-
zonen
2020-
2025

Die Shedhalle als Raum für prozessbasierte Kunst

Der Prozess ist ein Werkzeug, um der Kunst unbekannte Handlungs- und Denkräume zu erschließen. Er ist der Kern unserer Arbeit in der Shedhalle. Wir führen damit eine Entwicklung weiter, bei der sich die Autorität von Künstler*innen und Institutionen zum Publikum verschiebt. Kunst ist an der Herstellung konkreter Gemeinschaften beteiligt.

 

Die Welt wandelt sich und Kunstinstitutionen stehen vor der Aufgabe, mit gesellschaftlichen Fragen umzugehen. Immer stärker werden Plattformen wichtig, die sich dynamisch mit dem sozialen, technologischen und ökologischen Wandel auseinandersetzen.

 

Debatten um politische Handlungsunfähigkeit, die Ermächtigung vormals marginalisierter Gruppen und ökologische Nachhaltigkeit treffen nirgends so verdichtet aufeinander wie in der Kultur. Museen, Kunsthallen, Festivals und Theater sind Labore für Wandel und Testgebiete für Utopien. Darin sehen wir die Aufgabe der Shedhalle in Zürich, und dafür braucht es neue Strategien des Ausstellungsmachens.

 

Die Idee hinter der prozessbasierten Kunst entstammt den künstlerischen Experimenten der Mitte des 20. Jahrhunderts. Jener Zeit also, in der die bestehenden Gattungen zugunsten eines neuen Kunstbegriffs aufgelöst wurden. Die Entstehung wurde ebenso wichtig wie das fertige Werk – wenn nicht wichtiger.

 

Maler*innen inszenierten sich bei der Arbeit, Skulpturen wurden mehrdeutige Gebilde, Theater wandelte sich zu Performance und umgekehrt. Der neue Werkbegriff hat sich in Theater und Musik eingeprägt, und die Integration verschiedener Medien gehört mittlerweile zu den Selbstverständlichkeiten der Gegenwartskunst.

 

Allerdings lässt sich die Öffnung von Werken und Gattungen nicht als Fortschrittsgeschichte erzählen, und schon gar nicht als abgegrenztes Narrativ, denn sie ist weit größeren sozialen, politischen und kulturellen Umwälzungen geschuldet.

 

 

Die Protozone als Ausstellungsformat für prozessbasierte Kunst

Um den Prozess bewusst im Tagesgeschäft einer Kunstinstitution zu verankern, haben wir ein neues Format ausgearbeitet: die Protozone. Sie bietet Raum für Zusammenarbeit und Ausstellungen, denen ihre Offenheit noch anzusehen ist.

 

Die Protozone kann jede Kunstform in sich aufnehmen und bietet Platz für Workshops und Akademien, die wiederum in einen Prozess mit anderen Elementen der Zone eintreten. Die Protozonen der Shedhalle sind inklusiv angelegt, denn sie ermöglichen die Zusammenarbeit von Künstler*innen und Personen mit verschiedenen Hintergründen und Identitäten. Sie erlauben langsames, beharrliches Handeln, sie schaffen einen Raum, in dem sich Prozesse entfalten können.

 

Die Shedhalle und ihre Protozonen sind Orte für unkonventionelle Praktiken und für Experimente. Sie bieten eine Plattform für Künstler*innen, die in unterschiedlichen Disziplinen arbeiten und deren komplexen Biografien wir gerecht werden wollen. Wir verstehen die Protozone als Startpunkt für eine Gemeinschaft von Künstler*innen und Aktivist*innen, die nicht marktkonform arbeiten.

 

Pro Jahr gibt es vier Protozonen. Sie haben jeweils ein eigenes Thema und folgen einem eigenen Regelwerk. Jede von ihnen gliedert sich in zwei Phasen.

 

Die erste Phase dauert einige Tage bis zu einer Woche, und sie dient dazu, künstlerische Prozesse anzustoßen und Installationen und Werke zu aktivieren. Das Ausstellungshaus bleibt durchgehend geöffnet, die Künstler*innen sind anwesend, bestehende Kunstwerke und Situationen werden präsentiert und weiterentwickelt, neue werden geschaffen. Die Praxis selbst wird sichtbar.

 

Die erste Woche erinnert in Intensität und Immersion an eine Ausstellung, die zu früh eröffnet wurde, die zweite Phase gleicht einer konventionellen Präsentation, die von Veranstaltungen begleitet wird. Ausserdem bleibt etwas von jeder Protozone. Artefakte, Texte und Dokumente gehen in das frei zugängliche Archiv der Shedhalle über.

 

Der Begriff Protozone hat einen doppelten Ursprung. Denn die griechische Vorsilbe Proto- signalisiert eine Vorstufe oder eine Frühform, und lautlich erinnert der Begriff an das Protozoon – griechisch für “das erste Tier” – eine frühe Entwicklungsstufe der Einzeller, die das Potenzial künftiger Evolution in sich trägt.

 

Dann klingt in dem Begriff noch die Zone an. Das ist, jenseits von Urbanistik und Flächennutzung, ein geläufiges Konzept der Science Fiction. Zonen sind in diesem Kontext oft klar umrissene Gebiete, wo eigene Regeln gelten, wo Utopien möglich sind.

 

 

Zusammenarbeit

Die Protozonen sind keinesfalls reine Spekulation, sondern ein Mittel, um den Prozessgedanken in der Struktur der Institution selbst zu verankern. Neben der Zusammenarbeit mit internationalen Akteur*innen arbeiten wir mit Künstler*innen aus den verschiedenen Teilen der Schweiz, örtlichen Vereinen, lokalen Initiativen und Institutionen – auch aus Technologie, Wissenschaft und Aktivismus, um unsere Aktivitäten fest in der unmittelbaren Umgebung zu vernetzen.

 

Damit führen wir die Geschichte der Shedhalle weiter, denn die Institution verdankt sich dem historischen Kampf um Freiräume in Zürich. Wir schreiben in unseren Zielen das Zusammenleben in einer postmigrantischen, offenen Gesellschaft und die ökologische Nachhaltigkeit fest, um an die Verhandlung gesellschaftlicher und künstlerischer Prozesse anzuschließen.

 

Team

Geschäftsleitung:

Miriam Haltiner

Künstlerische Leitung:

Thea Reifler

Philipp Bergmann

Kuratorisches Board:

Isabelle Vuong

Lucie Tuma

Michelangelo Miccolis

Vorstand Verein Shedhalle:

Siri Peyer

Sarah Mehler
Dominique Jud

Peter Haerle

Rahel El-Maawi
Teresa Chen
Marcel Bleuler

 

Kommunikation:

Ann Mbuti

Buchhaltung:

Sara Gasteiger

Mitarbeitende:

Andreas Kleemann
Isabella Girtanner
Caroline Cerbaro
u.a.

Verein

Wenn Du unserem Verein als Mitglied oder als Gönner*in beitrittst, unterstützt Du uns finanziell und ideell. Um unsere Veranstaltungen, Ausstellungen und auswärtigen Projekte realisieren zu können, sind wir auf private Finanzierung angewiesen. Die Beiträge unserer Mitglieder und Gönner*innen decken einen wichtigen Teil unseres Projektaufwandes.

 

Als Mitglied der Shedhalle hast Du:

 

Freien Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen in der Shedhalle

Mitsprache und Stimmberechtigung bei der Mitgliederversammlung
Freien Eintritt in mehr als 15 Schweizer Kunstinstitutionen
Einladungen und Informationen zu den Ausstellungen und Mitglieder-Veranstaltungen
Vergünstigungen auf Publikationen der Shedhalle
Wir fragen nach Deiner Meinung
Du unterstützt die zeitgenössische Kunst <3

 

Jährlicher Beitrag:

 

Privatpersonen nach Wahl CHF 40.-/CHF 65.-/CHF 110.- oder freier Beitrag/Institution CHF 120.-/
unter 18 Jahren gratis

Shedhalle – Verein

Isabel Lewis
Picture by Pedro Guilherme Ferreira

Ge-
schichte

Die
Shedhalle auf dem Gelände der Roten Fabrik

Die Rote Fabrik wurde 1892 als mechanische Seidenweberei erbaut. Wie bei Industriebauten der Zeit üblich sorgten Sägezahndächer (sogenannte Sheddächer nach dem englischen Shed-Patent) für die notwendige Tageslichtbeleuchtung der Fertigungshallen.

Nach mehrmaligem Wechsel der Besitzer*innen und zeitweiligen Leerstand erwarb die Stadt Zürich 1972 die Rote Fabrik mit dem Plan, nach Abriss der Gebäude die angrenzende Seestrasse zu verbreitern. Doch der Heimatschutz, sowie die Sozialdemokratische Partei schalteten sich erfolgreich mit einer Volksinitiative gegen diese Planungen ein. Die Fabrik sollte als Kultur- und Freizeitzentrum erhalten bleiben. 1977 beauftragte das Stimmvolk den Stadtrat, eine Vorlage zur Nutzung der Roten Fabrik als Kultur- und Freizeitzentrum auszuarbeiten. Drei Jahre später beschleunigten die Jugendunruhen die Entstehung des alternativen Kulturzentrums »Rote Fabrik«.

Der Ausstellungsraum Shedhalle wurde 1985 von Trakt B gegründet, dem 1982 gegründeten Verein der Künstler*innen mit Ateliers in der Roten Fabrik. Als ortsansässige Künstler*innen waren sie im etablierten Kunstsystem untervertreten. Mit dem Gewinn der Abstimmung für die Rote Fabrik als Kulturzentrum Ende 1987 machte die Stadt die Unabhängigkeit zur Bedingung, weshalb im Frühjahr 1988 der Verein Shedhalle gegründet wurde und feste Stellen für Kurator*innen und Geschäftsleitung einrichtete.

 

Programmatik

Anfangs des Jahres 1994 gab es eine grundlegende Revision des programmatischen Konzeptes der Shedhalle. Das übergeordnete Ziel dieser Neuerung war die Öffnung des Programms für unkonventionellere Formen der Kunstvermittlung und für interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Organisationen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollte das Team aus Mitarbeiter*innen zusammengesetzt werden, die bereits an der Schnittstelle von Kunst, diskursivem Vorgehen und politischem Engagement arbeiteten. Im Rahmen einer kommunikativen und egalitären Arbeitsphilosophie wurde das Kuratorium in betriebliche und die Geschäftsleitung in kuratorische Belange einbezogen. Das Kuratorium wurde des weiteren mit zwei bis drei gleichgestellten im Kollektiv arbeitenden Kurator*innen besetzt.

Kuratorische Praxis

Um einer anderen Ausstellungspraxis den Weg ebnen zu können, musste die Shedhalle ein Ort werden, an dem nicht nur die Produkte, sondern zugleich auch deren Arbeits- und Tauschverhältnisse, in denen sie entstehen, gezeigt werden. Das implizierte, dass die Auseinandersetzung mit den politischen Bedingungen und Gegebenheiten der Kunstproduktion und -rezeption zu einem integralen Bestandteil der Arbeit in der Shedhalle wurde.

Es galt den herkömmlichen Kunstbegriff zu überprüfen und ihm Alternativen entgegenzusetzen. So wurde die Ausstellung «Nature™» (1995) als Verkaufsmesse inszeniert, auf der sich künstlerische, soziale und politische Projekte – die sich emanzipatorisch mit so genannten Neuen Technologien auseinandersetzen – vorstellen konnten. Oder in einem Projekt zu Pornographie und Prostitution, «Gewerbeschein Künstlerin» (1995), welches sich dem Zusammenhang von kommerziellen Werbestrategien und Pornographie/Prostitution sowie der Auseinandersetzung mit diesem Themen innerhalb des «Betriebssystems Kunst» widmete. Während des Projekts «8 Wochen Klausur» (1994) wurde die Shedhalle zum Arbeitsplatz für eine Gruppe von Künstler*innen/Aktivist*innen, die sich mit zwei Projekten konkret in die Zürcher Drogenpolitik einmischte. Kunst sollte in diesem Zusammenhang effektive Beiträge zu aktuellen Themen liefern und sich nicht von jeglicher sozialer und politischer Realität abkapseln.

Der Shedhalle gelang es mit ihrem Programm große internationale Beachtung zu erzielen und sie wurde zu einem wichtigen Referenzpunkt einer experimentellen, gesellschaftskritischen, zeitgenössischen Kunstpraxis.

 

Die Shedhalle und die Rote Fabrik waren schon immer Orte für Prozesse, die das Potenzial der Stadt gebündelt haben, neue künstlerische Formate wie auch soziale Formen zu ermöglichen. Mit der neuen künstlerischen Ausrichtung 2020-2025 soll sich die Shedhalle zum Raum für prozessbasierte Kunst in Zürich und der Schweiz entwickeln.

 

Bisherige
Kurator*innen:

Gastkurator*innen
(1985 – 1986)

Luigi Kurmann
(1986 – 1987)

Harm Lux
(1988 – 1993)

Renate Lorenz
(1994 – 1997)

Sylvia Kafehsy
(1994 – 1997)

Marion von Osten
(1996 – 1998)

Ursula Biemann
(1995 – 1998)

Justin Hoffmann
(1997 – 2000)

Elke aus dem Moore
(1999 – 2002)

Frederikke Hansen
(2000 – 2004)

Sønke Gau
(2004 – 2009)

Katharina Schlieben
(2004 – 2009)

Anke Hoffmann
(2009 – 2012)

Yvonne Volkart
(2009 – 2012)

Can Gülcü
(2012 – 2014)

Katharina Morawek
(2012 – 2017)

Egija Inzule
(2017-2018)

Annette Amberg
(2017 – 2018)

Paolo Do
(2017 – 2018)

Salvatore Lacagnina
(2017 – 2018)

Adriana Lara
(2017 – 2018)

Mirjam Bayerdörfer
(2019-2020)

Franz Krähenbühl
(2019-2020)

Shedhalle – Geschichte

Ver-
mietung

Die Shedhalle kann für nicht-öffentliche Veranstaltungen wie Seminare, Workshops, kleine Feierlichkeiten und Zusammenkünfte gemietet werden. Zur Verfügung stehen Daten über die Monate Dezember und Januar, manchmal aber auch zu anderen Zeiten im Jahr.

Bitte kontaktieren Sie uns für detailliertere Informationen.

Shedhalle – Vermietung

Archiv

Eine Reise von den 80er Jahren bis heute…

Das Archiv der Shedhalle und eine Bibliothek befinden sich physisch in der Shedhalle. Für das Archiv konnte eine Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Sozialarchiv in Zürich vereinbart werden, die Archivbestände werden in den nächsten Jahren sukzessive digitalisiert und in das Sozialarchiv überführt. Die Bibliothek bleibt in der Shedhalle und wird dort wieder zugänglich gemacht.

 

Ein Besuch ist jederzeit möglich – bitte hier anmelden.

 

Eine Übersicht des Materials und der Zugang zu früheren Websites findet sich im Online-Katalog.

Book
your
artist!

coming soon

Coming soon!

Book your artist! is an online platform initiated by Shedhalle Zürich, L’Abri Genève and la rada – spazio per l’arte contemporanea Locarno, connecting young artists with local audiences in the three main language regions of Switzerland.

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Nile
Koetting

11.09.
13.09.2020

Remain Calm

(Reduced +)

“Remain Calm” des Künstlers Nile Koetting lädt das Publikum ein in einen sich ständig verändernden Raum aus Installation, Performance, Klang, Licht, Düften, sowie Texten der Autorin Miriam Stoney.

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11.09.2020

16-22h keine Reservation notwendig

12.09.2020

10-18h keine Reservation notwendig

13.09.2020

10-17hkeine Reservation notwendig im Anschluss Gespräch mit Nile Koetting, Miriam Stoney, Marcella Lista (Head Curator, Video & New Media Collection, Musée national d’art moderne – centre Pompidou, Paris (online)), Lhaga Koondhor (cultural curator), Philipp Bergmann & Thea Reifler (Mitglieder Kuratorium Shedhalle), über den Prozess von ‚Remain Calm‘ RSVP

 

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Remain Calm (Reduced +)
Nile Koetting

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Nile Koetting - Remain Calm
@Centre Pompidou x Westbund Museum Shanghai
Picture by Tang Lijun

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Nile Koetting - Remain Calm
@Centre Pompidou x Westbund Museum Shanghai
Picture by Tang Lijun

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Nile Koetting - Remain Calm
@Centre Pompidou x Westbund Museum Shanghai
Picture by Tang Lijun

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Nile Koetting - Remain Calm
@Palais de Tokyo - Do Disturb Festival
Picture by Guillaume Lebrun

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Nile Koetting - Remain Calm
@Kunstverein Göttingen
Picture by Marius Land

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Nile Koetting - Remain Calm
@Kunstverein Göttingen
Picture by Marius Land

Shedhalle – Nile Koetting – Remain Calm (Reduced +)

Nile Koetting - Remain Calm
@Klosterruine Berlin - Paradise Found
Picture by Marius Land

Lilly
Pfalzer

23.09
26.09.2020

Gangs of performative activism

Gangs of performative Activism beschäftigt sich mit performativen Strategien im Aktivismus – historisch und gegenwärtig. Der Workshop geht der Frage nach, durch welche körperlichen Erfahrungen eine Gemeinschaft entstehen kann.

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Day 1 23.09.202016-17:30 public lecture “performative strategies in activism”

Day 224.09.202014-17 Researching with the whole body –
Alternative research tools and poetic political writing practices

Day 325.09.202014-17 Embodied performative strategies of activism:
Giving up the individual and moving as a communal body

Day 426.09.202014-17 Exploring your body in the public space and cuddling in the street

 

Für den Workshop bitte hier anmelden!

 

Mit diesem Workshop beteiligt sich die Shedhalle am Fleshy Interface Festival, initiiert vom Theater Neumarkt. Das ganze Programm findet sich hier.

Shedhalle – Lilly Pfalzer – Gangs of performative activism

Lilly Pfalzer
Bats
Picture by Onsoh Edward

Shedhalle – Lilly Pfalzer – Gangs of performative activism

Lilly Pfalzer
Picture by Amit Elkayam

Shedhalle – Lilly Pfalzer – Gangs of performative activism

Lilly Pfalzer
Las Trezas
Picture by Magdalena Fischer

Shedhalle – Lilly Pfalzer – Gangs of performative activism

Lilly Pfalzer
Picture by Amit Elkayam

Isabel
Lewis

24.09.2020

Erotic Sociability

In diesem Workshop teilt Isabel Lewis Ideen über Gemeinschaft und Verkörperung. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und alle Erwachsenen, die neugierig auf Tanz und andere körperliche Praktiken sind, werden zur Teilnahme ermutigt.

Mehr lesen

Für den Workshop bitte

hier anmelden!

 

Mit diesem Workshop beteiligt sich die Shedhalle am Fleshy Interface Festival, initiiert vom Theater Neumarkt. Das ganze Programm findet sich hier.

Shedhalle – Isabel Lewis – Erotic Sociability

Isabel Lewis
Picture by Guilherme Ferreira

Shedhalle – Isabel Lewis – Erotic Sociability

Isabel Lewis
Picture by Guilherme Ferreira

Shedhalle – Isabel Lewis – Erotic Sociability

Isabel Lewis
Picture by Guilherme Ferreira

Shedhalle – Isabel Lewis – Erotic Sociability

Isabel Lewis
Picture by Guilherme Ferreira

Lilly
Pfalzer

27.09.2020

Kollektives Einmischen üben

Wie kann man eingreifen, wenn man Zeug*in sexueller und rassistischer Diskriminierung im öffentlichen Raum wird? Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden darauf vorzubereiten, sich in heiklen Situationen einzumischen und ein*e Verbündete*r zu werden.

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Bitte hier anmelden für den Workshop!

 

Mit diesem Workshop beteiligt sich die Shedhalle am Fleshy Interface Festival, initiiert vom Theater Neumarkt. Das ganze Programm findet sich hier.

Shedhalle – Lilly Pfalzer – Kollektives Einmischen üben

collage Lilly Pfalzer - Practice Collective Meddling

Shedhalle – Lilly Pfalzer – Kollektives Einmischen üben

Lilly Pfalzer - Practice Collective Meddling
Picture: Rakel Thornig-Vater

Proto-
zone

23.10.
06.12.2020

Contamination/

Resilience

entwirft neue und hoffnungsvolle Visionen über die Zukunft, inmitten der Pandemie. Welche Systeme wurden “kontaminiert”, gehen zu Ende, bzw. sind gerade in Veränderung begriffen? Welche toxischen Strukturen haben uns in der Vergangenheit kontaminiert? Was macht, im Anblick dessen, kommende Gesellschaften und Ökosysteme langfristig widerstandsfähig?

Dafür bringt Contamination/Resilience Konzepte, Praktiken und Kunstwerke zusammen, die Science-Fiction mit eco-feministischen Ansätzen verbinden und so ein neues Denken über die Zukunft provozieren. Dabei geht es um komplexe Verbindungen, Verschränkungen und Koexistenzen in Gesellschaften und Ökosystemen, um Krankheit, Transformationen, gegenseitige Pflege und Unterstützung.

 

Hi-Intensity

23.10.-25.10. day&night

Lo-Intensity

26.10.-06.12. offen jeweils Sa/So

 

Mehr Info folgt bald… :)

 

Bild: Dominique Koch. Filmstill. Sowing the Seeds for the Future. 2020. 4K Video. Sound.
Courtesy the artist.

Shedhalle – Protozone: Contamination/Resilience

Dominique Koch. Filmstill. Sowing the Seeds for the Future. 2020. 4K Video. Sound.
Courtesy the artist.

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